Mittwoch, 16. Mai 2012

Kapitan Korsakov





















Wenn man auf Belgien zu sprechen kommt, denkt man in erster Linie an tolle Comics, leckere Schokolade und süffiges Bier. Nicht zu vergessen natürlich die legendären Fritten. Aber in unserem Nachbarstaat gibt es auch gute Musik, das wissen wir spätestens seit den legendären "Honeymoon Killers", die 1981 mit "Les Tueurs De La Lune De Miel" eine Menge Aufsehen erregten.

Kapitan Korsakov (auch abgekürzt: "KKK") heisst die Band aus dem Belgischen Städtchen Gent, die wir euch heute vorstellen wollen. 2007 wurde die Band gegründet. Bereits das 2009 erschienene Erstlingswerk "Well Hunger" wurde durchaus mit positiven Kritiken bedacht. Das Rockmagazin "Cutting Edge" schrieb sehr treffend:

Mittwoch, 2. Mai 2012

Jay Reatard




















"Watch me fall..."


Jay Reatard, oder Jimmy Lindsey Junior, wie er mit bürgerlichem Namen hiess, lebte sein Leben mit durchgedrücktem Gaspedal. Umso tragischer, dass sein Leben gerade zum Höhepunkt seines kreativen Schaffens endete. Er starb, wie es standesgemäss für einen Rockstar ist - am 13. Januar 2010 wurde Jay Reatard tot in seinem Bett aufgefunden. Massgeblich dafür verantwortlich scheint eine gehörige Portion Kokain und Hochprozentiges. In diesem Zusammenhang scheint der Titel seines letzten Albums fast schon prophetisch: "Watch me fall"...


Mit 15 Jahren begann Lindsey zu musizieren. Wild und ungestüm waren seine Songs, bereits mit 17 veröffentlichte er mit den "Reatards" seine erste Langspielplatte "Teenage Hate". Daneben war er

Samstag, 28. April 2012

AIDS Wolf



















"...the only three angry people to ever come out of Canada..." (AIDS Wolf)



AIDS Wolf aus Kanada sind sicherlich alles andere als massentauglich. Der pop-gewöhnte Zuhörer wird verständnislos den Kopf schütteln, ob des vermeintlichen Kraches, wird dem Trio talentfreiheit und fehlendes musikalisches Verständnis unterstellen. Wird man sich aber auf das scheinbar unkoordinierte Chaos einlassen, wird man in dem quasi klanggewordenen, wütenden Dadaismus vieles entdecken können. Denn gerade in dieser ungezügelten Ansammlung emotionaler Disharmonien und Dissonanzen liegt der besondere Reiz. Über allem liegt sirenengleich der unverwechselbare Gesang von Chloe Lum.

AIDS Wolf wurde 2003 in Montreal von Chloe Lum und Yannick Desranleau gegründet. In einem zerbeulten Kastenwagen machte man sich auf, den musikalischen Kontinent mit ihrer auf "absichtliche

Mittwoch, 25. April 2012

The Spits




















"1-2-3-4...Punk for the people !"



The Spits machen lauten, ungehobelten Punkrock, ehrlich und ungeschliffen. Sie bilden damit den krassen Gegensatz zu Bands wie "Green Day" und "Offspring", für die der Begriff "Punk" nur noch ein Etikett ist. Genauso wie für deren Hörerschaft, die irgendwo zwischen Viva und Bravo angesiedelt ist.

Sehr treffend bezeichnen The Spits ihre Musik als "Punk for the people", ich will das mal (zugegebenermassen etwas frei) als Volks-Punk übersetzen, aber ich finde, das passt gut. Sie stehen in der Tradition der echten DIY-Independent-Bands, die ihre Musik und deren Wirkung und Authentizität in den Vordergrund stellen und nicht die potentiellen Verkaufszahlen.

Sonntag, 22. April 2012

die siffer - viel nichts um lärm



"Jazz ist schlechte Fickmusik!" (Helge Schneider)



Zur Bereicherung der Beischlafs-Musiklandschaft Deutschlands gründeten sich im Jahre 1994 die siffer aus einem erlauchten Kreis radiotauglicher Gesichter. Im laufe der Jahre zog man zur musikalischen Reifung statt edler Eichenfässer die Bühnen umliegender Jugendhäuser und Wohnzimmer-Parties vor. So wurde schon früh mit der Anhäufung eines (nicht mit Gold aufzuwiegenden) Erfahrungsschatzes begonnen.
die siffer heute: angenehm erfrischende live-performance, iro-sträubendes Entertainment, eigenständige Musik: der hartchorpop. ob nun große Open-Air-Bühne oder kleinerer Clubgig- die siffer finden den Weg zum Publikum.

Quelle: http://www.myspace.com/diesiffer

Donnerstag, 19. April 2012

Fang Island


















Fang Island ist eine amerikanische Indie Rock Band aus Brooklyn, New York. Die Band besteht aus den Gitarristen Jason Bartell, Chris George, Nicholas Andrew Sadler, dem Bassisten Michael Jacober und dem Drummer Marc St. Saveur. Ihr selbstbetiteltes Debut erschien im Februar 2010 über Sargent House.

Fang Island hatte seine Anfänge 2005 als Kunstprojekt an der Rhode Island School of Design. Der Name "Fang Island" entstammt einem Artikel im Satiremagazin "The Onion". Gitarrist Jason Bartell erinnert sich: "Das war irgendein lustiger Artikel über ein Geheimes Versteck von Donald Rumsfeld, das nannte sich "Fang Island". Das gefel uns und wir stellten uns vor, wie es wäre, dort unsere Musik aufzuführen..."

Jaill


















Jaill ist eine Indie Rock band, die im Jahr 2002 in Milwaukee, Wisconsin gegründet wurde.


Mitglieder sind Vincent Kircher, Austin Dutmer, Andrew Harris und Ryan Adams.
Die Bandmitglieder beschreiben ihr Musik selbst als „psych-pop“ oder als punk Musik gepaart mit dunklen lyrics. 

Mittwoch, 18. April 2012

Die nackten Golfer - So, Toilette!


Die nackten Golfer - So, Toilette!





















"Die nackten Golfer" entstanden im Jahre 2004 aus den Überresten der Bands  "Lüftungsschacht" und Die Alkaida  Sie verbreiteten ihren sinnfreien Punkrock im Gebiet zwischen Hagen und Lüdenscheid. Den Bandnamen wählten die drei Mitglieder in Erinnerung an Axel Böckem aus Hagen, der wegen seines Auftritts in einem Pornofilm aus seinem Golfverein geworfen wurde (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9133141.html). 

Dienstag, 17. April 2012

Fat Flanders - Grünes aus Graustadt





















Bei "Fat Flanders" handelt es sich um eine Ska-Punk Band aus Essen, die seit nunmehr 13 Jahren im Geschäft ist. Ihr Sound ist ein musikalisch hochwertiges Gemisch aus Blasmusik, schnellen Riffs und markantem Getrommel - also absolut tanzbar.

The Marked Men




















The Marked Men stammen aus dem texanischen Denton. Wie so oft haben die Mitglieder in diversen lokalen Bands gespielt, bevor man zusammengefunden hat. Musikalisch würde ich "The Marked Men" irgendwo im Bereich zwischen "Jay Reatard" und den "Hives" einordnen, aber das nur mal so als Versuch am Rande, denn die Band hat durchaus ihren eigenen Stil und Wiedererkennungswert.